ASTROCOACHING_by_ANDREAS_CLAVADETSCHER_CLAVIPOLARIS
SOZIALE MEDIEN
KONTAKTDETAILS
LIEBRÜTISTRASSE 10 CH - KAISERAUGST
+41 (0)79 3199337
© 2020 ASTROCOACHING | Designed by ANDREAS CLAVADETSCHER
VIELEN DANK FÜR DEINEN BESUCH
|
AGB
|
DEINE NACHRICHT
VENUS
von Andreas Clavadetscher | Dez. 12.2020 | Claviskop | 0 Kommentare
Der Mensch hat also das Licht der Welt erblickt, wurde durch das Durchtrennen der Nabelschnur von seiner matriarchal geistigen Herkunft gnadenlos getrennt und in ihm hat sich der fühlbare Mangel nicht mehr Ganz -zu- SEIN breitgemacht, sodass er künftig gezwungen sein wird, zeit seines Lebens den gefühlten Mangel durch formulierte Wünsche hoffentlich wieder beheben zu können. Damit der Mensch jedoch die Objekte seiner Begierde real sich einverleiben, also HABEN darf, ist er wiederum gezwungen sich auf den Distanz überbrückenden Weg von „Hier“ nach „Da“ machen zu müssen, ohne diese Wegbahnbeschreitung würde er nie im Glück verheissenden „Da” ankommen können und alles würde so mangelhaft bleiben, wie es nicht nur gerade jetzt zu sein scheint. Wenn der Mensch also den „kleinen Hunger“ zwischendurch in sich, in seinem momen-tanen „Hier” spürt, muss er mit der Welt jenseits seiner Selbst in einen wechselseitigen Kontakt treten, was er zuerst mit seinen weitoffen stehenden, im Sinne von auf-nehmenden Augen machen wird, die unbewussterweise seiner inneren lunarisch-merkurianischen Wunschformulierung folgen müssen und immer auch ein Objekt der Begierde gerichtet ist. Weil sich dem dürstenden Menschen aber innerhalb seines hoffnungsvollen Bestrebens endlich im „Da” etwas „Essbares“ finden zu können, als er glaubt im „hier“ zu haben, unzählige verheissungsvolle Manifestationen offenbaren werden, muss er über eine innere Institution verfügen, die ihm auf seiner Suche behilflich sein soll, denn es kann doch wohl nicht angehen, dass wir etwas Essen von dem uns im Anschluss noch schlecht werden wird und dieses analysierende Prinzip wird durch unsere innere Venus wahrgenommen bzw. so wäre es zumindest von der all-ein-seienden Schöpfung gedacht gewesen. Kehren wir nochmals an den Unheil bringenden Moment unserer Geburt zurück, was geschieht hier genau? In den vergangenen neun Monaten wurde der Mensch ohne sein willentliches Zutun von der Schöpfung ohne Wenn und Aber und damit bedingungslos versorgt. Diese Phase, die meiner Meinung nach zugleich das einzige wahre adamische Manifest des Matriarchats ist, war geprägt von einem ungeteilten Bewusstsein, sodass der ungeborene Mensch keine Angst in sich spüren musste. Erst mit dem schmerzhaften Übertritt in eine weisslichtige und damit einteilende Welt musste es uns Angst und Bang werden, denn wir wussten zwar unbewusst, dennoch nicht minder nachhaltig, dass wir umgehend etwas für unser Überleben tun müssen. Damit war die Zeit der matriarchalen Ruhe, des passiven Empfangens einer all-ein-seienden Geistigkeit endgültig vorbei, von nun an waren wir unter Schmerzen ge-zwungen, dieses Sicherheit bietende Gefühl eines unbedürftigen SEINs selbst erzeugen zu müssen. Dadurch wurde zum einen die männlich tutende Aktivität erst im Augenblick der Geburt erweckt und zum anderen wird diese Aktivität nun zum Mass aller patriarchal adamischen Dinge erhoben, ohne die wir kaum mehr in ein Gefühl der Sicherheit heimkehren können, so glauben wir wenigstens zu wissen. Gleichzeitig ging mit dem Übertritt auch der Verlust der Schöpfung einfach nur Trauen -zu- Dürfen einher. Bezeichnenderweise an diesem Verlust ist die Tatsache, dass die Schöpfung von weiblicher Natur ist, daher ging auch der trauende Bezug zu jeder Form von Weiblichkeit verloren, was zugleich auch die notwendige Erschaffung der biblischen Männin ausserhalb der patriarchal dogmatisierten GENESIS erklären würde - denn ich frage dich: „Wie kann sich innerhalb der adamischen Ebene ohne ein weiblich in sich selbst ruhendes Prinzip ein ganzheitliches Bewusstsein bezüglich der all-ein-seienden Schöpfung einstellen?“ Venus als die unsere Wünsche auf geistig-spirituelle Ganzheitlichkeit analysierende Weggefährtin ist dummerweise von weiblicher Natur und wird in unserem patriarchal beherrschten Leben lediglich als unter dem Einfluss unserer inneren Sonne stehende Nachdenkerin gebilligt, mehr trauen wir ihr einfach (noch) nicht zu. Denn es könnte gut sein, dass uns Venus bereits im Vorfeld unserer von unseren ausge-hungerten Wünschen beseelten Taten darauf aufmerksam machen würde, dass das Objekt unserer Begierde und damit unser „geliebtes“ Ziel nicht im Sinne unserer einge-hauchten Auftragserfüllung ist und damit nicht dem „Ihr Wille geschehe” folgen wird. Venus wird leider erst nach dem konkreten Abschuss unseres marsianischen Pfeiles dazu berechtigt sein, die patriarchale Entscheidung unseres solaren „Meine Wille geschehe“ einer Prüfung unterziehen zu dürfen, denn sie muss das heimkehrende Feedback nachdenkend analysieren, um den nächsten Schritt in unser offensichtlich „geliebtes” „Da” auf ein sicheres Terrain der gemachten Erkenntnisse unseres gestrigen Hierseins stellen zu können. Venus ist die in die Welt Adams abgestiegene und damit konkret geborene Urenkeling Liliths innerhalb unseres vorasteroidären ICHInnenkreises und Schwester des geistigen Chirons des jenseitigen nachasteroidären NICHTICHAussenkreises , der wiederum als „sichtbarer“ Sohn Neptunias immer für die Ordnung innerhalb der Schöpfung bedacht sein muss. Venus ist im CLAVIskopal 5. Haus - der auf Harmonie bedachten vorausdenkenden Analyse beheimatet. Das Zeichen, welchem dieses 5. Haus vorsteht, will uns daraufaufmerksam machen, dass wir die Wertigkeit dieses Prinzips einer konkreten Prüfung unterziehen sollten, da dieses unserem EGO die Chance einräumen würde, einen tiefergehenden, allumfassenderen Blick hinter die Kulissen seiner Wünsche bzw. seiner marsianischen Taten werfen zu drüfen. Auch wenn dieser Blick uns im allerschlimmsten Fall, sprichwörtlich das Herz aus unserer Brust reissen wird. Doch das Motto des 5. Hauses könnte lauten: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“.
BEITRAG TEILEN AUF…
Gerne lade ich dich nachfolgend dazu ein, einen Kommentar abzugeben.
KOMMENTARE