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von Andreas Clavadetscher | Okt. 22.2020 | Genesis | 0 Kommentare
Mit diesen einleitenden Worten beginnt die christliche Schöpfungsgeschichte GENESIS ihren Versuch der spirituell-philosophischen Erklärung der menschlichen Existenz und allen dem Menschen zugänglichen Formen des SEINs. Dabei geht dieser Mythos davon aus, dass ein ominöser Gott es war, der alles erschaffen haben muss, denn es steht in der ersten genesischen Textzeile weiter geschrieben „... schuf Gott ...“. In meiner geistig-spirituellen Auseinandersetzung mit dem menschlichen Dasein stellt sich für mich jedoch die auf Ganzheitlichkeit bedachte Frage, für welche symbolische Aussage die Begrifflichkeit Gott steht? In meiner Sichtweise kann Gott als der Teil des SEINs assoziiert werden, der für das weisse Licht der Materie durch seine einteilende Tat sichtbar werden konnte, damit muss Gott zwangsläufig von männlich aktiver Natur sein. Eine Sichtweise, die dahingehend unterstrichen wird, dass Gott in allen Abbildungen als Mann dargestellt wird, was auch für seine irdisch geborenen Vertreter (Jesus, usw.) seine patriarchal selbstgefällige Gültigkeit hat. DOCH WOHER KOMMT DIESER SICHTBAR MÄNNLICHE GOTT? Die Frage ist so simpel, wie einfach zu beantworten - Gott ist das geborene Kind des vor ihm liegenden „Am Anfang“ und wenn die Begrifflichkeit „Gott“ stellvertretend für den „erleuchteten“ Menschen und seine reale Geburt in die Materie, also ins teilende Licht steht, muss Gott als das „geborene“ männliche Kind eines für das Licht unsichtbaren weiblichen Prinzips übersetzt werden, von dessen Existenz die männliche Expansion keine Ahnung haben wird. Dieser „frevlerische“ Gedankengang dürfte bei den „eingefleischten“ Christen nicht sonderlich gut ankommen, da er nicht nur das verherrlichte Bild Gottes infrage stellen, sondern das männliche auf Aktivität bedachte Patriarchat, als den Nabel unserer Schicksal erzeugenden unbewussten Existenz vom selbstgerechten Thron der Heiligkeit stossen wird. Damit ist das auf ruhende Passivität bedachte Matriarchat nicht nur die „anfängliche“ Mutter Gottes, sondern auch die vergessene Heimat des adamischen Menschen und allen uns bekannten Formen von SEIN. DOCH VON WELCHEN FORMEN SPRECHE ICH HIER EIGENTLICH? Auch diese elementare Frage wird in der ersten Textzeile der GENESIS schlüssig und zweifelsfrei beantwortet. Es gibt nur zwei Formen von SEIN – das ETWAS (Erde, Adam) und das NICHTS (Himmel, Lilith). In dem Moment, in dem der patriarchal einteilende Gott auf der Spielwiese der lebendigen Materie auftauchte, war Schluss mit lustig, denn das ungeteilte, in sich selbst ruhende ursächliche matriarchale ALL-EIN-SEIN musste sich im Zuge ihres Sinnfindungs-begehrens einer Teilung unterziehen, welches am Ende des formvollendeten Abstiegs in der Brust des Menschen die Frage: „Wer bin ich eigentlich?“ aufkommen liess. Diese auf Ganzheitlichkeit bedachte Frage der Erinnerung bildet seit unserem ersten nach dem Geiste ringenden Atemzug die Basis unserer bedürftigen Existenz, denn diese Frage richtet ihren Fokus auf das morphogene Zentrum unserer weiblich, matriarchalen Hiersein - Dürfenden Heimat, die dem expansiven Dasein -Wollenden Patriarchat den sprichwörtlichen gar ausmachen würde, wenn sie denn dürfte. SCHLUSSFOLGERUNG Den benennbaren männlichen Gott kann es nur dank dem nicht benennbaren weiblichen Anfang dem ursächlichen ALL-EIN-SEIN geben somit wirkt hinter und in jeder Form von Sein immer und ausnahmslos ein weibliches Prinzip des Anfänglichen. Dieses weibliche Prinzip ist der sagenumwobene Ort der matriarchal formlosen Ruhe absoluter Unbedürftigkeit, der zentrierte Punkt absoluter Unbeweglichkeit und vollkommener Dunkelheit und steht in ihrerer maximalen männlichen Ausdehungsbewegung sinn-bildlich für das unbewusste Ziel unserer humanoiden Selbstfindung. Dieses anfängliche ALL-EIN-SEIN steht in meiner CLAVIsophischen Weltanschauung für das sich seiner Selbst unbewusste Motiv des Lebens an und für sich und bildet zudem die Grundlage unserer expansiv männlich extrovertierten Sinnsuche, denn es ist zugleich das Geheimnis, welches wir im und durch den Bezug zum DU, in der Welt unseres NICHTICHS finden, über uns erfahren und letztendlich lüften wollen, um uns endlich wieder heil und ganz fühlen zu dürfen. Wenn sich der Mensch dieser Wahrheit eines Tages wieder bewusst geworden ist, besteht für ihn die Chance sich wieder in der Ordnung der Schöpfung zu erkennen und damit sein egozentrisches Gehabe einzustellen dann wird er ein demütiges Wesen der Schöpfung und stellt seine Existenz in den Dienst der kosmischen Auftragsstellung, in der es darum geht zu ergründen „Wer bin ich eigentlich?“
Gerne lade ich dich nachfolgend dazu ein, einen Kommentar abzugeben.
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